Sexualisierte Gewalt

Konzept „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt“
des Jugendpfarramtes Hamburg–West/Südholstein

Die Entwicklung und Umsetzung einer Präventivkultur gegen sexualisierte Gewalt für den Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein ist dem Jugendpfarramt ein zentrales Anliegen. Dazu zählen auf der einen Seite die Prävention, mit dem Ziel, sexualisierte Gewalt möglichst zu verhindern, auf der anderen Seite Hilfen zur Intervention für den Fall der Fälle zur Verfügung zu stellen.

Der Schwerpunkt des Jugendpfarramtes liegt in der Prävention (Vorbeugung). Dabei geht es vor allem um die Sensibilisierung der beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für dieses Thema. Ziel ist, eine Haltung des Hinsehens und Wahrnehmens in unseren Gemeinden zu entwickeln, die Kinder und Jugendliche schützt, weil sie potentiellen Täter*innen weniger Zugriffsfläche bietet.

Die AG „Prävention Sexualisierter Gewalt“ entwickelte zur Kirchengemeinderatswahl 2016 eine Handreichung, die jede*r neuen/neuer Kirchengemeinderatsvertreter*in bekommen hat. Darin geht es um die Sensibilisierung der Gemeindevertretungen zu diesem Thema: Wie gefährdet sind Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde?
Gibt es Ecken, in denen es zu Übergriffen kommen kann?Warum ist eigentlich immer die Tür zu und die Gardinen zugezogen, wenn xx mit yy spricht?
Um zu erfahren, was alles son in der Handreichung steht – hier der download:

Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt

Die Nordkirche hat im Frühjahr 2018 ein Gesetz zur Prävention Sexualisierter Gewalt erlassen: Sie ist damit die erste Landeskirche in Deutschland, die klare Grenzen, Werte und Richtlinien setzt.
Hier ist das Gesetz im download nachzulesen:

Gesetz der Nordkirche zur Prävention Sexualisierter Gewalt